Alltagsintegrierte Sprachbildung und kindorientierte Bindungserlebnisse
öffnen die Tore zur Innen- und Außenwelt des Kindes
Eine alltagsintegrierte Sprachbildung sorgt - im Unterschied zu einer additiven Sprachförderung - für Selbstbildungsprozesse und für ein umfängliches Entdecken der eigenen Persönlichkeit sowie einer Lebensvielfalt, die dem gesamten Leben und der Lebensgestaltung seinen individuellen und besonderen Bedeutungswert beimisst und immer wieder neue Sichtweisen, Handlungswege sowie gedankliche Perspektiven eröffnet. Gleichzeitig müssen Kinder eine tragfähige pädagogische Beziehung in einem verlässlichen Interaktionsrahmen sowie Fachkräfte erleben, die sich ihrer Rolle als sprachliche Vorbilder bewusst sind und durch ihr eigenes Kommunikationsverhalten die Sprechfreude und somit auch den Spracherwerb der Kinder wesentlich mitgestalten. Studien belegen, dass diese untrennbare Vernetzung insbesondere in der frühen Kindheit die wirksamste Strategie zur Unterstützung kindlicher Sprachentwicklung ist.
- über eine alltagsintegrierte Sprachbildung und wie kindorientierte Bindungserlebnisse die Tore zur Innen- und Außenwelt des Kindes öffnen.