Architecture of Hope
Kulturelle Bildung, Demokratiebildung und pädagogische Praxis nach Krisenerfahrungen
Wie können Bildungsräume entstehen, in denen Jugendliche nach gesellschaftlichen Krisen, Kriegserfahrungen, Polarisierung und Diskriminierung wieder miteinander ins Gespräch kommen? Der Vortrag gibt Einblicke in das internationale Jugend-, Theater- und Bildungsprojekt Architecture of Hope und zeigt anhand konkreter Best-Practice-Beispiele, wie kulturelle Bildung zu einem Raum für Begegnung, Perspektivwechsel, Erinnerung und demokratische Teilhabe werden kann.
Im Zentrum steht die Frage, wie schulische und außerschulische Kontexte gemeinsam gedacht werden können: Wie lassen sich Theater, Film, Ausstellung, Performance und pädagogische Reflexion so verbinden, dass Jugendliche nicht nur über gesellschaftliche Themen sprechen, sondern diese künstlerisch, körperlich und biografisch bearbeiten können?
Der Vortrag verbindet kurze inhaltliche Impulse mit Videoausschnitten aus der Arbeit mit Jugendlichen sowie interaktiven Ausstellungsformaten. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Praxisimpulse und sind eingeladen, gemeinsam zu reflektieren, wie Bildungseinrichtungen mutiger, kreativer und „outside the box“ zu Orten von Hoffnung, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung werden können.