Zu einem neuen Verständnis von Lernen im 21. Jahrhundert
Unsere Vorstellungen davon, was gutes Lernen ausmacht, verändern sich gerade grundlegend. In einer Welt, in der Wissen jederzeit verfügbar ist, werden andere Fähigkeiten immer wichtiger: denken zu können, mit Unsicherheit umzugehen, Verantwortung zu übernehmen, Beziehungen zu gestalten und gemeinsam Lösungen zu finden.
Welche Rolle kann Schule im 21. Jahrhundert dabei spielen? Im Mittelpunkt des Vortrags stehen aktuelle Erkenntnisse aus Psychologie, Pädagogik und Bildungsforschung ebenso wie konkrete Beispiele aus unterschiedlichen Bildungssystemen. Es geht um sozioemotionale Kompetenzen, Gemeinschaft, Kreativität, Motivation, Lernfreude und darum, unter welchen Umständen Kinder gut lernen.
Dabei geht es weder um einen radikalen Bruch mit Schule, wie wir sie kennen, noch um einfache Patentlösungen. Stattdessen zeigt die Vortragende, wie kleine Veränderungen im Alltag große Wirkung entfalten können und warum Lernen immer mehr ist als reine Wissensvermittlung.
Antje Bostelmann
Dr. Antonia Södergren